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Modulglossar
BWL 1 · Alle Schlüsselbegriffe im Überblick
Gesamt: 144 Begriffe
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A11 Begriffe
Absoluter Bezug
ExcelEin Zellbezug, der sich beim Kopieren einer Formel nicht ändert, gekennzeichnet durch das $-Zeichen (z.B. $A$1).
Aktiv-Passiv-Mehrung
Abgabe 03: Externes RechnungswesenEine Bilanzänderung, bei der sowohl die Aktivseite (Vermögen) als auch die Passivseite (Eigen- oder Fremdkapital) um denselben Betrag steigen. Die Bilanzsumme erhöht sich.
Aktiv-Passiv-Minderung
Abgabe 03: Externes RechnungswesenEine Bilanzänderung, bei der sowohl ein Posten der Aktivseite als auch ein Posten der Passivseite um denselben Betrag sinken. Die Bilanzsumme verringert sich.
Aktiva
VW 1 – Übungsblatt 1Die Vermögenswerte eines Unternehmens (Anlagevermögen und Umlaufvermögen).
Aktivseite (Aktiva)
Abgabe 03: Externes RechnungswesenDie linke Seite der Bilanz. Sie zeigt die Mittelverwendung (Vermögensaufbau), aufgeteilt in Anlagevermögen (langfristig) und Umlaufvermögen (kurzfristig).
Aktivtausch
Externes RechnungswesenEin Geschäftsvorfall, der ausschließlich zwei Aktivposten betrifft, wobei ein Posten steigt und der andere um den gleichen Betrag sinkt. Die Bilanzsumme bleibt gleich.
Aktivtausch
Abgabe 03: Externes RechnungswesenEine Bilanzänderung, bei der sich nur Posten auf der Aktivseite ändern (ein Aktivposten steigt, ein anderer sinkt). Die Bilanzsumme bleibt unverändert.
Anlagevermögen
Externes RechnungswesenVermögensgegenstände, die dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen. Unterposten: immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen, Finanzanlagen.
Anlagevermögen
VW 1 – Übungsblatt 1Teil der Aktiva, der dazu bestimmt ist, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen (z. B. immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen, Finanzanlagen).
Arbeitsmappe
ExcelEine Excel-Datei, die aus einem oder mehreren Tabellenblättern bestehen kann.
Aufwendungen
Externes RechnungswesenMinderungen des Eigenkapitals, die nicht auf Entnahmen zurückzuführen sind, sondern auf den Verbrauch von Vermögensgegenständen oder Ausgaben für die Inanspruchnahme von Gütern.
B15 Begriffe
Bachelorthesis
Vorstellung Schwerpunkt ManagementDie wissenschaftliche Abschlussarbeit im 6. Semester, die einen thematischen Bezug zur gewählten Vertiefungsrichtung haben muss (15 CrP).
Bedingte Formatierung
VW 1 – Übungsblatt 3Eine Excel-Funktion, die Zellen basierend auf ihrem Inhalt oder einer bestimmten Bedingung automatisch formatiert (z. B. mit Datenbalken oder Farbskalen).
Bereich (Range)
ExcelEine Gruppe oder ein Block von Zellen in einem Arbeitsblatt, identifiziert durch die Zellbezüge der oberen linken und unteren rechten Ecke (z.B. A1:B5).
Bestimmtheitsmaß (r²)
StatistikDer Anteil der durch das Regressionsmodell erklärten Streuung an der Gesamtstreuung. Gibt Auskunft über die Güte (Erklärungskraft) des Modells (Wert zwischen 0 und 1).
Betrieb
GrundlagenTechnisch-wirtschaftliche Einheit zur Erstellung von Gütern und Dienstleistungen.
Betriebsaufwendungen
VW 1 – Übungsblatt 1Alle Kosten, die im Rahmen der betrieblichen Tätigkeit anfallen, z.B. Materialkosten, Personalkosten, Miete, Abschreibungen.
Betriebsergebnis
VW 1 – Übungsblatt 1Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit eines Unternehmens, berechnet als Betriebserträge abzüglich Betriebsaufwendungen.
Betriebserträge
VW 1 – Übungsblatt 1Alle Einnahmen eines Unternehmens aus der operativen Geschäftstätigkeit, z.B. Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen und sonstige Erträge.
Bilanz
Externes RechnungswesenZeitpunktrechnung, die der Information Unternehmensexterner über die Vermögenslage dient. Bilanzgleichung: Aktivseite (Mittelverwendung) = Passivseite (Mittelherkunft).
Bilanz
VW 1 – Übungsblatt 1Eine stichtagsbezogene Gegenüberstellung von Vermögenswerten (Aktiva) und deren Finanzierung (Passiva) eines Unternehmens.
Bilanzgleichung
VW 1 – Übungsblatt 1Das grundlegende Prinzip der Bilanzierung, wonach die Summe des Vermögens (Aktiva) immer der Summe der Kapitalquellen (Passiva) entsprechen muss: Summe Aktiva = Summe Passiva.
Bilanzverlängerung
Externes RechnungswesenEine Erhöhung der Bilanzsumme durch die gleichzeitige Mehrung eines Aktivpostens und eines Passivpostens (Aktiv-Passiv-Mehrung).
Bravais-Pearson-Korrelationskoeffizient
StatistikEin statistisches Maß für die Stärke und Richtung des linearen Zusammenhangs zweier metrischer Variablen im Bereich von -1 bis 1.
Break-Even-Point (BEP)
Abgabe 05: Internes Rechnungswesen (2)Die Gewinnschwelle, an der die Umsatzerlöse genau so hoch sind wie die Gesamtkosten. An diesem Punkt ist der Gewinn exakt null.
Break-Even-Punkt
Internes RechnungswesenDie Absatz-/Produktionsmenge, bei der die Kosten durch die Umsatzerlöse genau gedeckt sind (Gewinn = 0). Berechnung: x_Be = K_f / (p − k_v).
C2 Begriffe
Cashflow (Kapitalfluss)
Abgabe 03: Externes RechnungswesenDer Nettozufluss oder -abfluss liquider Mittel in einer Periode. Er wird in Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit untergliedert.
Credit Points (CrP)
Vorstellung Schwerpunkt ManagementMaßeinheit für den Workload eines Studierenden, wobei ein CrP etwa 25-30 Arbeitsstunden entspricht.
D6 Begriffe
Datenstammblatt
VW 1 – Übungsblatt 1Ein Dokument, das grundlegende persönliche und studiengangsbezogene Daten strukturiert darstellt, hier in Excel zu erstellen.
Deckungsbeitrag (db)
Abgabe 05: Internes Rechnungswesen (2)Die Differenz zwischen den erzielten Erlösen (Preis $p$) und den variablen Stückkosten ($k_v$). Er gibt an, wie viel ein Produkt zur Deckung der Fixkosten beiträgt.
Deckungsbeitrag (DB)
Internes RechnungswesenDB = Umsatzerlöse − variable Selbstkosten. Der Beitrag eines Kostenträgers zur Deckung der fixen Kosten.
Dichtefunktion
StatistikDie normierte relative Häufigkeit stetiger, klassierter Daten (relative Häufigkeit geteilt durch Klassenbreite), die im Histogramm auf der Y-Achse aufgetragen wird.
Digital Leadership
Vorstellung Schwerpunkt ManagementFührungsansätze und -kompetenzen, die speziell auf die Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation ausgerichtet sind.
Digitale Geschäftsmodelle
Vorstellung Schwerpunkt ManagementKonzepte zur Erzielung von Einnahmen in der digitalen Wirtschaft, oft Gegenstand spezifischer Module im Management-Schwerpunkt.
E8 Begriffe
Eigenkapital
Externes RechnungswesenMittel, die dem Unternehmen von seinen Eignern zeitlich unbefristet in haftender Weise zur Verfügung gestellt wurden. Unterposten: Grundkapital, Gewinnrücklagen, Bilanzgewinn.
Einkommen vor Steuer
VW 1 – Übungsblatt 1Das Ergebnis vor Abzug von Steuern, oft das Betriebsergebnis nach Berücksichtigung von Zinsergebnis.
Einzelkosten
Abgabe 04: Internes Rechnungswesen (1)Kosten, die sich einem bestimmten Kostenträger (Produkt/Auftrag) direkt und eindeutig zuordnen lassen (z. B. Fertigungsmaterial, Fertigungslohn).
Einzelkosten
Internes RechnungswesenKosten, die einem Kostenobjekt über Belege eindeutig zugerechnet werden können (z. B. Fertigungslöhne, Rohstoffe).
Einzelunternehmen
RechtsformenEin Unternehmen, das von einer einzelnen, selbstständig tätigen natürlichen Person ohne Gesellschafter geführt wird und bei dem das Unternehmen mit dem Inhaber identisch ist.
Erträge
Externes RechnungswesenMehrungen des Eigenkapitals, die nicht auf Einlagen zurückzuführen sind, sondern auf die Herstellung von Vermögensgegenständen oder Einnahmen aus dem Verkauf/der Bereitstellung von Gütern.
Erwerbswirtschaftliches Prinzip
Abgabe 01: Grundlagen & RechtsformenDas Streben privater Betriebe nach Gewinnmaximierung zur langfristigen Existenzsicherung und Verzinsung des eingesetzten Kapitals.
Externes Rechnungswesen
Externes RechnungswesenErmittlung und Bereitstellung von wert- und mengenmäßigen Informationen für Informationsadressaten außerhalb des Unternehmens über dessen Zustand und Veränderungen.
F9 Begriffe
Der Name, unter dem ein Kaufmann seine Geschäfte betreibt und seine Unterschrift abgibt (§ 17 HGB). Die Rechtsform muss im Firmennamen erkennbar sein.
Firma
RechtsformenDer Name eines kaufmännischen Unternehmens, unter dem es seine Geschäfte betreibt und im Außenverhältnis auftritt.
Firma
RechtsformenDer Name eines kaufmännischen Unternehmens, unter dem es seine Geschäfte betreibt und im Außenverhältnis auftritt.
Fixe Kosten
Internes RechnungswesenKosten, die sich innerhalb eines Beschäftigungsintervalls nicht ändern, wenn sich die Beschäftigung (Produktionsmenge) ändert (z. B. Miete, Gehälter der Geschäftsleitung).
Formelzeile
ExcelEin Eingabebereich in Excel, in dem Formeln und Daten für die aktive Zelle angezeigt und bearbeitet werden können.
Freier Wahlpflichtbereich
Vorstellung Schwerpunkt ManagementPool von Modulen außerhalb der festgelegten Vertiefung, die zur individuellen Profilbildung dienen (Umfang mind. 51 CrP).
Freier Wahlpflichtpool
Vorstellung Schwerpunkt ManagementModule, die aus beliebigen Vertiefungen oder dem allgemeinen Wahlpflichtangebot gewählt werden können, um individuelle Interessen zu verfolgen.
Fremdkapital
Externes RechnungswesenAuch Schulden — Mittel von Gläubigern, zeitlich befristet mit festem Rückzahlungsanspruch in nicht haftender Weise. Unterposten: Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus L. u. L.
Funktion
ExcelVordefinierte Formeln in Excel, die komplexe Berechnungen mit Parametern durchführen (z.B. SUMME, MITTELWERT).
G8 Begriffe
Gemeinkosten
Internes RechnungswesenKosten, die einem Kostenobjekt nicht eindeutig zugerechnet werden können. Zurechnung erfolgt über einen Schlüssel (Mengen- oder Wertgröße).
Gemeinkosten (Overhead)
Abgabe 04: Internes Rechnungswesen (1)Kosten, die für den gesamten Betrieb oder mehrere Produkte gemeinsam anfallen und einem einzelnen Kostenträger nicht direkt zugeordnet werden können (z. B. Miete, Strom, Gehälter der Verwaltung).
Gemeinkostenwertschlüssel
Internes RechnungswesenVerteilungsschlüssel zur indirekten Zuweisung von Gemeinkosten auf Kostenstellen oder Kostenträger auf Basis von Wertgrößen (z. B. Materialeinzelkosten).
Gemischter Bezug
ExcelEin Zellbezug, bei dem entweder die Spalte oder die Zeile absolut fixiert ist (z.B. A$1 oder $A1).
Gesellschafter
RechtsformenEigentümer einer Gesellschaft, die zweckgerichtete Personenvereinigungen auf Grundlage privatrechtlicher Gesellschaftsverträge bilden.
Gestapeltes Diagramm
VW 1 – Übungsblatt 3Ein Diagrammtyp, bei dem die einzelnen Datenwerte einer Kategorie übereinandergestapelt werden, um sowohl die Einzelanteile als auch den Gesamtwert darzustellen.
Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)
Externes RechnungswesenZeitabschnittsrechnung, die Ursachen für die Veränderungen des Eigenkapitals während eines Geschäftsjahres aufzeigt. Zentrale Frage: Wie ändert sich das Eigenkapital?
Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)
VW 1 – Übungsblatt 1Eine betriebswirtschaftliche Rechnung, die Erträge und Aufwendungen eines Unternehmens innerhalb einer Periode gegenüberstellt, um Gewinn oder Verlust zu ermitteln.
H3 Begriffe
Handelsregister
Abgabe 01: Grundlagen & RechtsformenEin öffentliches Verzeichnis beim Amtsgericht, das wichtige rechtliche und wirtschaftliche Informationen über eingetragene Kaufleute und Unternehmen führt.
Häufbarkeit
StatistikEin Merkmal ist häufbar, wenn ein einzelner Merkmalsträger mehrere Merkmalsausprägungen gleichzeitig aufweisen kann (z. B. mehrere Wohnorte oder Staatsbürgerschaften).
Höchstbestand
VW 1 – Übungsblatt 2Die maximale Menge eines Artikels, die im Lager gelagert werden darf bzw. soll (Obergrenze beim Auffüllen).
I2 Begriffe
Integrationsprojekt
Vorstellung Schwerpunkt ManagementEin Modul in der Orientierungsphase, das verschiedene Fachbereiche miteinander verbindet und oft projektartig aufgebaut ist (15 CrP).
Internes Rechnungswesen
Abgabe 04: Internes Rechnungswesen (1)Dient der Bereitstellung von Informationen für interne Entscheidungsträger (Management, Controlling). Es ist im Gegensatz zum externen Rechnungswesen nicht gesetzlich reguliert und dient der Steuerung, Planung und Kontrolle.
J2 Begriffe
Jahresabschluss
Abgabe 03: Externes RechnungswesenDer rechnerische Abschluss eines Geschäftsjahres. Er dokumentiert die finanzielle Lage und den Erfolg des Unternehmens und besteht mindestens aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (GuV).
Juristische Person
Abgabe 02: Rechtsformen (2)Eine rechtlich selbstständige Organisation (z. B. GmbH, AG, eingetragener Verein), die als Träger von Rechten und Pflichten gilt. Sie handelt durch ihre Organe.
K17 Begriffe
Kapitalausstattung
RechtsformenDas dem Unternehmen bei der Gründung gewidmete Betriebsvermögen, dessen Bezeichnung (z.B. Stammkapital, Grundkapital) je nach Rechtsform variiert.
Kapitalausstattung
RechtsformenDas dem Unternehmen bei der Gründung gewidmete Betriebsvermögen.
Kapitalflussrechnung
Externes RechnungswesenZeitabschnittsrechnung, die Ursachen für die Veränderungen bei flüssigen Mitteln während eines Geschäftsjahres aufzeigt. Auch Cashflow-Rechnung genannt.
Kapitalgesellschaft
Abgabe 02: Rechtsformen (2)Eine Rechtsform, bei der die finanzielle Beteiligung (Kapital) und die rechtliche Selbstständigkeit als juristische Person im Vordergrund stehen (Haftungsbeschränkung auf das Gesellschaftsvermögen).
Kapitalgesellschaften
RechtsformenKörperschaften, die für eine größere Anzahl von Gesellschaftern konzipiert wurden und von einer primär kapitalbasierten Beziehung zwischen Gesellschaftern und Gesellschaft ausgehen.
Kaufmann
RechtsformenEine Person oder ein Unternehmen, das ein Handelsgewerbe betreibt und somit dem Handelsgesetzbuch (HGB) unterliegt.
Klassierung
StatistikDie Zusammenfassung von Merkmalsausprägungen in Klassen (Gruppen) bei stetigen oder sehr fein abgestuften Daten zur besseren Übersichtlichkeit, verbunden mit einem Informationsverlust.
Kommanditist
RechtsformenDer beschränkt haftende Gesellschafter einer Kommanditgesellschaft (KG), dessen Haftung auf seine im Handelsregister eingetragene Einlage beschränkt ist.
Komplementär
RechtsformenDer unbeschränkt, persönlich und gesamtschuldnerisch haftende Gesellschafter einer Kommanditgesellschaft (KG), dem die Geschäftsführung obliegt.
Korrelationskoeffizient (r)
StatistikDas durch die Standardabweichungen normierte Maß für die Intensität und Richtung des linearen Zusammenhangs. Liegt stets im Intervall [-1, 1].
Kosten
Internes RechnungswesenFür kalkulatorische Zwecke anzusetzende Aufwandsäquivalente — insbesondere aus dem Verbrauch und der Inanspruchnahme von Gütern im Rahmen der gewöhnlichen, betriebszweck- und periodenbezogenen Tätigkeit.
Kostenartenrechnung
Abgabe 04: Internes Rechnungswesen (1)Die erste Stufe der Kostenrechnung. Sie erfasst systematisch alle Kosten, die in einer Periode angefallen sind, und beantwortet die Frage: *Welche* Kosten sind entstanden?
Kostenstelle
Internes RechnungswesenTeilbereich eines Unternehmens, dessen Kosten erfasst, geplant und kontrolliert werden. Unterscheidung: Vorkostenstellen (erbringen Leistungen für andere Stellen) und Endkostenstellen (dienen der Erstellung der Kostenträger).
Kostenstellenrechnung
Abgabe 04: Internes Rechnungswesen (1)Die zweite Stufe der Kostenrechnung. Sie verteilt die Gemeinkosten auf die Orte ihrer Entstehung im Unternehmen (Kostenstellen). Frage: *Wo* sind die Kosten entstanden?
Kostenträger
Internes RechnungswesenObjekte, auf die bestimmte Kosten verteilt werden — in der Regel Produkte. Die Kostenträgerrechnung ermittelt die Selbstkosten.
Kostenträgerrechnung
Abgabe 04: Internes Rechnungswesen (1)Die dritte Stufe der Kostenrechnung. Sie ordnet die Kosten den fertigen Produkten oder Dienstleistungen (Kostenträgern) zu. Frage: *Wofür* bzw. *für wen* sind die Kosten entstanden?
Kovarianz
StatistikEin Maß für die Richtung des linearen Zusammenhangs zweier quantitativer Merkmale. Kann positiv, negativ oder null sein.
L2 Begriffe
Lineare Abschreibung
Abgabe 04: Internes Rechnungswesen (1)Die gleichmäßige Verteilung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Anlageguts über dessen voraussichtliche Nutzungsdauer. Der Abschreibungsbetrag bleibt jedes Jahr gleich.
Liquidität
GrundlagenFähigkeit eines Unternehmens, seinen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachzukommen.
M4 Begriffe
Meldebestand
VW 1 – Übungsblatt 2Der Lagerbestand, bei dessen Erreichen oder Unterschreiten eine neue Bestellung ausgelöst werden muss, um Lieferengpässe zu vermeiden.
Merkmal / Ausprägung
StatistikDie untersuchte Eigenschaft eines Merkmalsträgers (z. B. Alter). Die theoretisch möglichen Ergebnisse heißen Merkmalsausprägungen, die tatsächlich gemessenen Werte heißen Beobachtungs- oder Merkmalswerte.
Merkmalsträger
StatistikDie statistische Einheit bzw. das Einzelobjekt einer statistischen Untersuchung (z. B. ein wahlberechtigter Bürger, eine Flasche Bier).
Minimalprinzip
GrundlagenAusprägung des ökonomischen Prinzips, bei dem ein vorgegebenes Ziel (Output) mit minimalem Einsatz (Input) erreicht werden soll.
N1 Begriff
Normativer Rahmen
Abgabe 01: Grundlagen & RechtsformenDie oberste Ebene der Unternehmensführung. Er legt die Identität, Werte, Mission und Vision des Unternehmens fest (Sinnebene).
O2 Begriffe
Organe (Unternehmen)
RechtsformenStrukturelle Einheiten einer Gesellschaft, die für deren Leitung, Überwachung oder Interessenvertretung zuständig sind (z.B. Vorstand, Aufsichtsrat, Gesellschafterversammlung).
Orientierungsphase
Vorstellung Schwerpunkt ManagementDie ersten beiden Semester des Studiums, die eine breite Grundlage in Management, Medien und IT legen und 60 Creditpoints umfassen.
P7 Begriffe
Passiva
VW 1 – Übungsblatt 1Die Finanzierungsquellen der Vermögenswerte eines Unternehmens (Eigenkapital und Fremdkapital/Verbindlichkeiten).
Passivseite (Passiva)
Abgabe 03: Externes RechnungswesenDie rechte Seite der Bilanz. Sie zeigt die Mittelherkunft (Finanzierung), aufgeteilt in Eigenkapital und Fremdkapital (Schulden).
Personengesellschaft
Abgabe 02: Rechtsformen (2)Zusammenschluss von mindestens zwei Personen zur Erreichung eines gemeinsamen Zwecks. Die Gesellschafter haften i. d. R. persönlich und leiten das Unternehmen meist selbst.
Personengesellschaften
RechtsformenGesellschaftsformen, die für eine kleinere Anzahl von Gesellschaftern konzipiert sind, die durch eine enge, persönliche Beziehung und fortgesetzte Zugehörigkeit miteinander verbunden sind.
Primäre Gemeinkosten
Abgabe 05: Internes Rechnungswesen (2)Die direkt auf den einzelnen Kostenstellen erfassten Gemeinkosten plus der Anteil an den Kostenstellengemeinkosten, der über Umlageschlüssel verteilt wird.
Publizitätspflicht
RechtsformenDie Pflicht von Unternehmen, bestimmte Informationen (z.B. Jahresabschlüsse) offenzulegen und zu veröffentlichen, deren Umfang von der Unternehmensgröße abhängt.
Punktfarbunterscheidung
VW 1 – Übungsblatt 3Eine Diagrammeinstellung in Excel, die jeder Säule in einer Datenreihe automatisch eine andere Farbe zuweist, um sie optisch leichter unterscheidbar zu machen.
R8 Begriffe
Rechtsfähigkeit
RechtsformenUmfang, in dem ein Unternehmen selbst am Rechtsverkehr als Träger von Rechten und Pflichten teilnehmen kann.
Rechtsfähigkeit von Unternehmen
RechtsformenDer Umfang, in dem ein Unternehmen selbst als Träger von Rechten und Pflichten am Rechtsverkehr teilnehmen kann.
Rechtsform
RechtsformenRechtliche Eigenschaft eines Betriebs, die seine Rechtsbeziehungen im Innen- und Außenverhältnis regelt und einem vordefinierten Katalog entstammt (Numerus Clausus).
Rechtsformentscheidung
RechtsformenDie Entscheidung über die Zuordnung einer Rechtsform zu einem Betrieb, die bei Gründung oder Wechsel der Rechtsform getroffen wird.
Regressionsanalyse
StatistikEin statistisches Verfahren zur Modellierung einer einseitigen Abhängigkeit einer Zielgröße (Y) von einer Einflussgröße (X) mittels einer Regressionsfunktion (z. B. Regressionsgerade).
Relativer Bezug
ExcelEin Zellbezug, der sich beim Kopieren einer Formel automatisch an die neue Position anpasst (z.B. A1 wird zu A2).
Ringdiagramm (Donut-Diagramm)
VW 1 – Übungsblatt 3Eine Variante des Kreisdiagramms mit einer kreisförmigen Öffnung in der Mitte, das sich besonders zur Darstellung von Prozentwerten (z. B. Budgetauslastung) eignet.
Rückstellungen
Externes RechnungswesenVerpflichtungen, die in der Höhe und/oder bzgl. des Zeitpunktes unsicher sind. Beispiele: Pensionsrückstellungen, Risiken aus Rechtsstreitigkeiten.
S13 Begriffe
Sachgüter (Waren)
Abgabe 01: Grundlagen & RechtsformenMaterielle, bewegliche Güter, die zum Verkauf bestimmt sind (Abgrenzung zu Dienstleistungen).
Sachziele
GrundlagenKonkrete Leistungskategorien eines Unternehmens, die sich auf die Erstellung bestimmter Produkte oder Dienstleistungen beziehen.
Selbstkosten
Abgabe 05: Internes Rechnungswesen (2)Alle Kosten, die bei der Herstellung und dem Vertrieb eines Produkts oder einer Dienstleistung im Unternehmen tatsächlich anfallen (Summe aus Einzelkosten und Gemeinkosten).
Selbstkosten
Internes RechnungswesenDie Summe aller Kosten, die für die Herstellung, Verwaltung und den Vertrieb eines Produkts oder einer Dienstleistung anfallen.
Ein Preisnachlass, der dem Kunden gewährt wird, wenn er innerhalb einer kurzen Frist (z. B. 10 Tage) bar oder per Überweisung bezahlt.
Social Collaboration Management
Vorstellung Schwerpunkt ManagementDie Steuerung und Optimierung der Zusammenarbeit mittels digitaler sozialer Tools und Plattformen.
Spalte
ExcelVertikale Anordnung von Zellen in einem Excel-Arbeitsblatt, bezeichnet durch Buchstaben (A, B, C...).
Stakeholder
GrundlagenAlle Personen und Gruppen, die ein Interesse am Unternehmen haben (Eigentümer, Mitarbeiter, Kunden, Staat).
Statistische Masse
StatistikDie Gesamtheit aller Merkmalsträger (auch Grundgesamtheit oder Population genannt) mit identischen zeitlichen, räumlichen und sachlichen Kriterien.
Stichprobe
StatistikEine nach bestimmten Methoden ausgewählte, repräsentative Teilmenge der Grundgesamtheit.
SUMMEWENN
ExcelEine mathematische Funktion in Excel, die Zellen addiert, die ein bestimmtes Kriterium erfüllen.
SUMMEWENNS
VW 1 – Übungsblatt 2Summiert die Werte in einem Bereich, die mehrere definierte Kriterien gleichzeitig erfüllen.
SVERWEIS
VW 1 – Übungsblatt 2Eine Suchfunktion in Excel, die senkrecht nach einem Wert in der ersten Spalte einer Matrix sucht und den Wert einer definierten Zelle in derselben Zeile zurückgibt.
T3 Begriffe
Tabellenblatt
ExcelEin einzelnes Blatt innerhalb einer Excel-Arbeitsmappe, auf dem Daten in Zeilen und Spalten organisiert sind.
Teilhaftung
RechtsformenEine Haftung, die entweder auf das Betriebsvermögen des Unternehmens oder auf eine vorher festgelegte Haft- bzw. Kommanditsumme beschränkt ist.
Trennungsprinzip (Kapitalgesellschaften)
RechtsformenDas Prinzip, dass Kapitalgesellschaften rechtlich selbstständige Körperschaften sind und die Gesellschafter keine unmittelbaren Rechte am Betriebsvermögen haben, sondern nur an der Kapitalgesellschaft selbst.
U6 Begriffe
Umlageschlüssel
Abgabe 05: Internes Rechnungswesen (2)Verteilungsschlüssel zur verursachungsgerechten Zuordnung von Kostenstellengemeinkosten auf die einzelnen Kostenstellen (z. B. Quadratmeter für Raumkosten, Mitarbeiterzahl für Kantinenkosten).
Umlaufvermögen
Externes RechnungswesenVermögensgegenstände, die nicht dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen. Unterposten: Vorräte, Forderungen aus L. u. L., Kassenbestand.
Umlaufvermögen
VW 1 – Übungsblatt 1Teil der Aktiva, der nicht dazu bestimmt ist, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen (z. B. Vorräte, Forderungen, flüssige Mittel).
Unbeschränkte Haftung
Abgabe 02: Rechtsformen (2)Gesellschafter haften persönlich und unbeschränkt mit ihrem gesamten Geschäfts- und Privatvermögen für Schulden des Unternehmens.
Unternehmen
GrundlagenRechtlich-wirtschaftliche Einheit, die auf eigenes Risiko und eigene Rechnung handelt.
Unternehmenssoftware
Vorstellung Schwerpunkt ManagementSoftwarelösungen (z.B. SAP), die betriebliche Prozesse unterstützen und deren Anwendung in BWL 1 & 2 gelehrt wird.
V6 Begriffe
Variable Kosten
Internes RechnungswesenKosten, die sich mit der Beschäftigung ändern (z. B. Fertigungslöhne, Rohstoffe).
Verschachteltes WENN
VW 1 – Übungsblatt 2Die Kombination mehrerer WENN-Funktionen ineinander, um mehr als zwei Entscheidungszweige (z. B. Notenstufen A, B, C, D) abzubilden.
Vertiefungsphase
Vorstellung Schwerpunkt ManagementDie Semester 3 bis 5, in denen Studierende sich auf ihren Schwerpunkt spezialisieren und aus Vertiefungs-, Wahlpflicht- und überfachlichen Pools wählen (90 Creditpoints).
Vertiefungspool
Vorstellung Schwerpunkt ManagementEine Auswahl an Modulen, aus denen Studierende des jeweiligen Schwerpunkts ihre spezifischen Vertiefungen wählen (z.B. vier Module à 6 CrP für 24 CrP im Schwerpunkt Management).
Vertiefungsseminar
Vorstellung Schwerpunkt ManagementEin spezifisches, projektorientiertes Modul im Vertiefungspool im Umfang von 6 Creditpoints (CrP).
Vollhaftung
RechtsformenDie unbeschränkte persönliche, gesamtschuldnerische und solidarische Haftung der Gesellschafter mit ihrem gesamten Privatvermögen.
W2 Begriffe
Wirtschaftseinheit
Abgabe 01: Grundlagen & RechtsformenSelbstständige Entscheidungs- und Handlungseinheiten in einer Volkswirtschaft. Man unterscheidet Konsumtionswirtschaften (Haushalte) und Produktionswirtschaften (Betriebe).
WVERWEIS
ExcelEine Suchfunktion, die einen Wert in der obersten Zeile einer Tabelle sucht und einen Wert in der gleichen Spalte aus einer anderen Zeile zurückgibt.
Z5 Begriffe
ZÄHLENWENNS
VW 1 – Übungsblatt 2Zählt die Anzahl der Zellen in einem Bereich, die mehrere definierte Kriterien gleichzeitig erfüllen.
Zeile
ExcelHorizontale Anordnung von Zellen in einem Excel-Arbeitsblatt, nummeriert (1, 2, 3...).
Zeile / Spalte tauschen
VW 1 – Übungsblatt 3Eine Excel-Funktion zur Achsenmanipulation in Diagrammen, bei der die Kategorien der X-Achse mit den Datenreihen der Legende vertauscht werden.
Zellbezug
ExcelDie Adresse einer Zelle, bestehend aus Spaltenbuchstabe und Zeilennummer (z.B. A1). Sie identifiziert die Position einer Zelle im Arbeitsblatt.
Zelle
ExcelDie kleinste Einheit in einem Excel-Arbeitsblatt, definiert durch die Kreuzung einer Spalte und einer Zeile, z.B. A1.
#2 Begriffe
Ökonomisches Prinzip
GrundlagenVerhältnis zwischen Einsatz (Input) und Ergebnis (Output) — Minimal- oder Maximalprinzip.
Überfachlicher Pool
Vorstellung Schwerpunkt ManagementModule aus fachfremden Bereichen wie Sprachen, Recht oder Soft Skills, die zur Persönlichkeitsentwicklung beitragen.