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Modulglossar

BWL 1 · Alle Schlüsselbegriffe im Überblick

Gesamt: 144 Begriffe
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A11 Begriffe

Absoluter Bezug

Excel
Ein Zellbezug, der sich beim Kopieren einer Formel nicht ändert, gekennzeichnet durch das $-Zeichen (z.B. $A$1).
Eine Bilanzänderung, bei der sowohl die Aktivseite (Vermögen) als auch die Passivseite (Eigen- oder Fremdkapital) um denselben Betrag steigen. Die Bilanzsumme erhöht sich.
Eine Bilanzänderung, bei der sowohl ein Posten der Aktivseite als auch ein Posten der Passivseite um denselben Betrag sinken. Die Bilanzsumme verringert sich.
Die Vermögenswerte eines Unternehmens (Anlagevermögen und Umlaufvermögen).
Die linke Seite der Bilanz. Sie zeigt die Mittelverwendung (Vermögensaufbau), aufgeteilt in Anlagevermögen (langfristig) und Umlaufvermögen (kurzfristig).
Ein Geschäftsvorfall, der ausschließlich zwei Aktivposten betrifft, wobei ein Posten steigt und der andere um den gleichen Betrag sinkt. Die Bilanzsumme bleibt gleich.
Eine Bilanzänderung, bei der sich nur Posten auf der Aktivseite ändern (ein Aktivposten steigt, ein anderer sinkt). Die Bilanzsumme bleibt unverändert.
Vermögensgegenstände, die dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen. Unterposten: immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen, Finanzanlagen.
Teil der Aktiva, der dazu bestimmt ist, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen (z. B. immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen, Finanzanlagen).

Arbeitsmappe

Excel
Eine Excel-Datei, die aus einem oder mehreren Tabellenblättern bestehen kann.
Minderungen des Eigenkapitals, die nicht auf Entnahmen zurückzuführen sind, sondern auf den Verbrauch von Vermögensgegenständen oder Ausgaben für die Inanspruchnahme von Gütern.
B15 Begriffe
Die wissenschaftliche Abschlussarbeit im 6. Semester, die einen thematischen Bezug zur gewählten Vertiefungsrichtung haben muss (15 CrP).

Bedingte Formatierung

VW 1 – Übungsblatt 3
Eine Excel-Funktion, die Zellen basierend auf ihrem Inhalt oder einer bestimmten Bedingung automatisch formatiert (z. B. mit Datenbalken oder Farbskalen).

Bereich (Range)

Excel
Eine Gruppe oder ein Block von Zellen in einem Arbeitsblatt, identifiziert durch die Zellbezüge der oberen linken und unteren rechten Ecke (z.B. A1:B5).

Bestimmtheitsmaß (r²)

Statistik
Der Anteil der durch das Regressionsmodell erklärten Streuung an der Gesamtstreuung. Gibt Auskunft über die Güte (Erklärungskraft) des Modells (Wert zwischen 0 und 1).

Betrieb

Grundlagen
Technisch-wirtschaftliche Einheit zur Erstellung von Gütern und Dienstleistungen.

Betriebsaufwendungen

VW 1 – Übungsblatt 1
Alle Kosten, die im Rahmen der betrieblichen Tätigkeit anfallen, z.B. Materialkosten, Personalkosten, Miete, Abschreibungen.

Betriebsergebnis

VW 1 – Übungsblatt 1
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit eines Unternehmens, berechnet als Betriebserträge abzüglich Betriebsaufwendungen.

Betriebserträge

VW 1 – Übungsblatt 1
Alle Einnahmen eines Unternehmens aus der operativen Geschäftstätigkeit, z.B. Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen und sonstige Erträge.
Zeitpunktrechnung, die der Information Unternehmensexterner über die Vermögenslage dient. Bilanzgleichung: Aktivseite (Mittelverwendung) = Passivseite (Mittelherkunft).
Eine stichtagsbezogene Gegenüberstellung von Vermögenswerten (Aktiva) und deren Finanzierung (Passiva) eines Unternehmens.
Das grundlegende Prinzip der Bilanzierung, wonach die Summe des Vermögens (Aktiva) immer der Summe der Kapitalquellen (Passiva) entsprechen muss: Summe Aktiva = Summe Passiva.

Bilanzverlängerung

Externes Rechnungswesen
Eine Erhöhung der Bilanzsumme durch die gleichzeitige Mehrung eines Aktivpostens und eines Passivpostens (Aktiv-Passiv-Mehrung).

Bravais-Pearson-Korrelationskoeffizient

Statistik
Ein statistisches Maß für die Stärke und Richtung des linearen Zusammenhangs zweier metrischer Variablen im Bereich von -1 bis 1.
Die Gewinnschwelle, an der die Umsatzerlöse genau so hoch sind wie die Gesamtkosten. An diesem Punkt ist der Gewinn exakt null.

Break-Even-Punkt

Internes Rechnungswesen
Die Absatz-/Produktionsmenge, bei der die Kosten durch die Umsatzerlöse genau gedeckt sind (Gewinn = 0). Berechnung: x_Be = K_f / (p − k_v).
C2 Begriffe

Cashflow (Kapitalfluss)

Abgabe 03: Externes Rechnungswesen
Der Nettozufluss oder -abfluss liquider Mittel in einer Periode. Er wird in Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit untergliedert.
Maßeinheit für den Workload eines Studierenden, wobei ein CrP etwa 25-30 Arbeitsstunden entspricht.
D6 Begriffe
Ein Dokument, das grundlegende persönliche und studiengangsbezogene Daten strukturiert darstellt, hier in Excel zu erstellen.
Die Differenz zwischen den erzielten Erlösen (Preis $p$) und den variablen Stückkosten ($k_v$). Er gibt an, wie viel ein Produkt zur Deckung der Fixkosten beiträgt.

Deckungsbeitrag (DB)

Internes Rechnungswesen
DB = Umsatzerlöse − variable Selbstkosten. Der Beitrag eines Kostenträgers zur Deckung der fixen Kosten.

Dichtefunktion

Statistik
Die normierte relative Häufigkeit stetiger, klassierter Daten (relative Häufigkeit geteilt durch Klassenbreite), die im Histogramm auf der Y-Achse aufgetragen wird.
Führungsansätze und -kompetenzen, die speziell auf die Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation ausgerichtet sind.

Digitale Geschäftsmodelle

Vorstellung Schwerpunkt Management
Konzepte zur Erzielung von Einnahmen in der digitalen Wirtschaft, oft Gegenstand spezifischer Module im Management-Schwerpunkt.
E8 Begriffe
Mittel, die dem Unternehmen von seinen Eignern zeitlich unbefristet in haftender Weise zur Verfügung gestellt wurden. Unterposten: Grundkapital, Gewinnrücklagen, Bilanzgewinn.

Einkommen vor Steuer

VW 1 – Übungsblatt 1
Das Ergebnis vor Abzug von Steuern, oft das Betriebsergebnis nach Berücksichtigung von Zinsergebnis.
Kosten, die sich einem bestimmten Kostenträger (Produkt/Auftrag) direkt und eindeutig zuordnen lassen (z. B. Fertigungsmaterial, Fertigungslohn).
Kosten, die einem Kostenobjekt über Belege eindeutig zugerechnet werden können (z. B. Fertigungslöhne, Rohstoffe).

Einzelunternehmen

Rechtsformen
Ein Unternehmen, das von einer einzelnen, selbstständig tätigen natürlichen Person ohne Gesellschafter geführt wird und bei dem das Unternehmen mit dem Inhaber identisch ist.
Mehrungen des Eigenkapitals, die nicht auf Einlagen zurückzuführen sind, sondern auf die Herstellung von Vermögensgegenständen oder Einnahmen aus dem Verkauf/der Bereitstellung von Gütern.

Erwerbswirtschaftliches Prinzip

Abgabe 01: Grundlagen & Rechtsformen
Das Streben privater Betriebe nach Gewinnmaximierung zur langfristigen Existenzsicherung und Verzinsung des eingesetzten Kapitals.

Externes Rechnungswesen

Externes Rechnungswesen
Ermittlung und Bereitstellung von wert- und mengenmäßigen Informationen für Informationsadressaten außerhalb des Unternehmens über dessen Zustand und Veränderungen.
F9 Begriffe
Der Name, unter dem ein Kaufmann seine Geschäfte betreibt und seine Unterschrift abgibt (§ 17 HGB). Die Rechtsform muss im Firmennamen erkennbar sein.
Der Name eines kaufmännischen Unternehmens, unter dem es seine Geschäfte betreibt und im Außenverhältnis auftritt.
Der Name eines kaufmännischen Unternehmens, unter dem es seine Geschäfte betreibt und im Außenverhältnis auftritt.
Kosten, die sich innerhalb eines Beschäftigungsintervalls nicht ändern, wenn sich die Beschäftigung (Produktionsmenge) ändert (z. B. Miete, Gehälter der Geschäftsleitung).

Formelzeile

Excel
Ein Eingabebereich in Excel, in dem Formeln und Daten für die aktive Zelle angezeigt und bearbeitet werden können.

Freier Wahlpflichtbereich

Vorstellung Schwerpunkt Management
Pool von Modulen außerhalb der festgelegten Vertiefung, die zur individuellen Profilbildung dienen (Umfang mind. 51 CrP).
Module, die aus beliebigen Vertiefungen oder dem allgemeinen Wahlpflichtangebot gewählt werden können, um individuelle Interessen zu verfolgen.
Auch Schulden — Mittel von Gläubigern, zeitlich befristet mit festem Rückzahlungsanspruch in nicht haftender Weise. Unterposten: Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus L. u. L.

Funktion

Excel
Vordefinierte Formeln in Excel, die komplexe Berechnungen mit Parametern durchführen (z.B. SUMME, MITTELWERT).
G8 Begriffe
Kosten, die einem Kostenobjekt nicht eindeutig zugerechnet werden können. Zurechnung erfolgt über einen Schlüssel (Mengen- oder Wertgröße).
Kosten, die für den gesamten Betrieb oder mehrere Produkte gemeinsam anfallen und einem einzelnen Kostenträger nicht direkt zugeordnet werden können (z. B. Miete, Strom, Gehälter der Verwaltung).

Gemeinkostenwertschlüssel

Internes Rechnungswesen
Verteilungsschlüssel zur indirekten Zuweisung von Gemeinkosten auf Kostenstellen oder Kostenträger auf Basis von Wertgrößen (z. B. Materialeinzelkosten).

Gemischter Bezug

Excel
Ein Zellbezug, bei dem entweder die Spalte oder die Zeile absolut fixiert ist (z.B. A$1 oder $A1).

Gesellschafter

Rechtsformen
Eigentümer einer Gesellschaft, die zweckgerichtete Personenvereinigungen auf Grundlage privatrechtlicher Gesellschaftsverträge bilden.

Gestapeltes Diagramm

VW 1 – Übungsblatt 3
Ein Diagrammtyp, bei dem die einzelnen Datenwerte einer Kategorie übereinandergestapelt werden, um sowohl die Einzelanteile als auch den Gesamtwert darzustellen.

Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)

Externes Rechnungswesen
Zeitabschnittsrechnung, die Ursachen für die Veränderungen des Eigenkapitals während eines Geschäftsjahres aufzeigt. Zentrale Frage: Wie ändert sich das Eigenkapital?

Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)

VW 1 – Übungsblatt 1
Eine betriebswirtschaftliche Rechnung, die Erträge und Aufwendungen eines Unternehmens innerhalb einer Periode gegenüberstellt, um Gewinn oder Verlust zu ermitteln.
H3 Begriffe
Ein öffentliches Verzeichnis beim Amtsgericht, das wichtige rechtliche und wirtschaftliche Informationen über eingetragene Kaufleute und Unternehmen führt.

Häufbarkeit

Statistik
Ein Merkmal ist häufbar, wenn ein einzelner Merkmalsträger mehrere Merkmalsausprägungen gleichzeitig aufweisen kann (z. B. mehrere Wohnorte oder Staatsbürgerschaften).
Die maximale Menge eines Artikels, die im Lager gelagert werden darf bzw. soll (Obergrenze beim Auffüllen).
I2 Begriffe
Ein Modul in der Orientierungsphase, das verschiedene Fachbereiche miteinander verbindet und oft projektartig aufgebaut ist (15 CrP).
Dient der Bereitstellung von Informationen für interne Entscheidungsträger (Management, Controlling). Es ist im Gegensatz zum externen Rechnungswesen nicht gesetzlich reguliert und dient der Steuerung, Planung und Kontrolle.
J2 Begriffe
Der rechnerische Abschluss eines Geschäftsjahres. Er dokumentiert die finanzielle Lage und den Erfolg des Unternehmens und besteht mindestens aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (GuV).

Juristische Person

Abgabe 02: Rechtsformen (2)
Eine rechtlich selbstständige Organisation (z. B. GmbH, AG, eingetragener Verein), die als Träger von Rechten und Pflichten gilt. Sie handelt durch ihre Organe.
K17 Begriffe

Kapitalausstattung

Rechtsformen
Das dem Unternehmen bei der Gründung gewidmete Betriebsvermögen, dessen Bezeichnung (z.B. Stammkapital, Grundkapital) je nach Rechtsform variiert.

Kapitalausstattung

Rechtsformen
Das dem Unternehmen bei der Gründung gewidmete Betriebsvermögen.

Kapitalflussrechnung

Externes Rechnungswesen
Zeitabschnittsrechnung, die Ursachen für die Veränderungen bei flüssigen Mitteln während eines Geschäftsjahres aufzeigt. Auch Cashflow-Rechnung genannt.

Kapitalgesellschaft

Abgabe 02: Rechtsformen (2)
Eine Rechtsform, bei der die finanzielle Beteiligung (Kapital) und die rechtliche Selbstständigkeit als juristische Person im Vordergrund stehen (Haftungsbeschränkung auf das Gesellschaftsvermögen).

Kapitalgesellschaften

Rechtsformen
Körperschaften, die für eine größere Anzahl von Gesellschaftern konzipiert wurden und von einer primär kapitalbasierten Beziehung zwischen Gesellschaftern und Gesellschaft ausgehen.

Kaufmann

Rechtsformen
Eine Person oder ein Unternehmen, das ein Handelsgewerbe betreibt und somit dem Handelsgesetzbuch (HGB) unterliegt.

Klassierung

Statistik
Die Zusammenfassung von Merkmalsausprägungen in Klassen (Gruppen) bei stetigen oder sehr fein abgestuften Daten zur besseren Übersichtlichkeit, verbunden mit einem Informationsverlust.

Kommanditist

Rechtsformen
Der beschränkt haftende Gesellschafter einer Kommanditgesellschaft (KG), dessen Haftung auf seine im Handelsregister eingetragene Einlage beschränkt ist.

Komplementär

Rechtsformen
Der unbeschränkt, persönlich und gesamtschuldnerisch haftende Gesellschafter einer Kommanditgesellschaft (KG), dem die Geschäftsführung obliegt.

Korrelationskoeffizient (r)

Statistik
Das durch die Standardabweichungen normierte Maß für die Intensität und Richtung des linearen Zusammenhangs. Liegt stets im Intervall [-1, 1].
Für kalkulatorische Zwecke anzusetzende Aufwandsäquivalente — insbesondere aus dem Verbrauch und der Inanspruchnahme von Gütern im Rahmen der gewöhnlichen, betriebszweck- und periodenbezogenen Tätigkeit.
Die erste Stufe der Kostenrechnung. Sie erfasst systematisch alle Kosten, die in einer Periode angefallen sind, und beantwortet die Frage: *Welche* Kosten sind entstanden?
Teilbereich eines Unternehmens, dessen Kosten erfasst, geplant und kontrolliert werden. Unterscheidung: Vorkostenstellen (erbringen Leistungen für andere Stellen) und Endkostenstellen (dienen der Erstellung der Kostenträger).
Die zweite Stufe der Kostenrechnung. Sie verteilt die Gemeinkosten auf die Orte ihrer Entstehung im Unternehmen (Kostenstellen). Frage: *Wo* sind die Kosten entstanden?
Objekte, auf die bestimmte Kosten verteilt werden — in der Regel Produkte. Die Kostenträgerrechnung ermittelt die Selbstkosten.
Die dritte Stufe der Kostenrechnung. Sie ordnet die Kosten den fertigen Produkten oder Dienstleistungen (Kostenträgern) zu. Frage: *Wofür* bzw. *für wen* sind die Kosten entstanden?

Kovarianz

Statistik
Ein Maß für die Richtung des linearen Zusammenhangs zweier quantitativer Merkmale. Kann positiv, negativ oder null sein.
L2 Begriffe
Die gleichmäßige Verteilung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Anlageguts über dessen voraussichtliche Nutzungsdauer. Der Abschreibungsbetrag bleibt jedes Jahr gleich.

Liquidität

Grundlagen
Fähigkeit eines Unternehmens, seinen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachzukommen.
M4 Begriffe
Der Lagerbestand, bei dessen Erreichen oder Unterschreiten eine neue Bestellung ausgelöst werden muss, um Lieferengpässe zu vermeiden.

Merkmal / Ausprägung

Statistik
Die untersuchte Eigenschaft eines Merkmalsträgers (z. B. Alter). Die theoretisch möglichen Ergebnisse heißen Merkmalsausprägungen, die tatsächlich gemessenen Werte heißen Beobachtungs- oder Merkmalswerte.

Merkmalsträger

Statistik
Die statistische Einheit bzw. das Einzelobjekt einer statistischen Untersuchung (z. B. ein wahlberechtigter Bürger, eine Flasche Bier).

Minimalprinzip

Grundlagen
Ausprägung des ökonomischen Prinzips, bei dem ein vorgegebenes Ziel (Output) mit minimalem Einsatz (Input) erreicht werden soll.
N1 Begriff
Die oberste Ebene der Unternehmensführung. Er legt die Identität, Werte, Mission und Vision des Unternehmens fest (Sinnebene).
O2 Begriffe

Organe (Unternehmen)

Rechtsformen
Strukturelle Einheiten einer Gesellschaft, die für deren Leitung, Überwachung oder Interessenvertretung zuständig sind (z.B. Vorstand, Aufsichtsrat, Gesellschafterversammlung).
Die ersten beiden Semester des Studiums, die eine breite Grundlage in Management, Medien und IT legen und 60 Creditpoints umfassen.
P7 Begriffe
Die Finanzierungsquellen der Vermögenswerte eines Unternehmens (Eigenkapital und Fremdkapital/Verbindlichkeiten).
Die rechte Seite der Bilanz. Sie zeigt die Mittelherkunft (Finanzierung), aufgeteilt in Eigenkapital und Fremdkapital (Schulden).

Personengesellschaft

Abgabe 02: Rechtsformen (2)
Zusammenschluss von mindestens zwei Personen zur Erreichung eines gemeinsamen Zwecks. Die Gesellschafter haften i. d. R. persönlich und leiten das Unternehmen meist selbst.

Personengesellschaften

Rechtsformen
Gesellschaftsformen, die für eine kleinere Anzahl von Gesellschaftern konzipiert sind, die durch eine enge, persönliche Beziehung und fortgesetzte Zugehörigkeit miteinander verbunden sind.
Die direkt auf den einzelnen Kostenstellen erfassten Gemeinkosten plus der Anteil an den Kostenstellengemeinkosten, der über Umlageschlüssel verteilt wird.

Publizitätspflicht

Rechtsformen
Die Pflicht von Unternehmen, bestimmte Informationen (z.B. Jahresabschlüsse) offenzulegen und zu veröffentlichen, deren Umfang von der Unternehmensgröße abhängt.

Punktfarbunterscheidung

VW 1 – Übungsblatt 3
Eine Diagrammeinstellung in Excel, die jeder Säule in einer Datenreihe automatisch eine andere Farbe zuweist, um sie optisch leichter unterscheidbar zu machen.
R8 Begriffe

Rechtsfähigkeit

Rechtsformen
Umfang, in dem ein Unternehmen selbst am Rechtsverkehr als Träger von Rechten und Pflichten teilnehmen kann.

Rechtsfähigkeit von Unternehmen

Rechtsformen
Der Umfang, in dem ein Unternehmen selbst als Träger von Rechten und Pflichten am Rechtsverkehr teilnehmen kann.

Rechtsform

Rechtsformen
Rechtliche Eigenschaft eines Betriebs, die seine Rechtsbeziehungen im Innen- und Außenverhältnis regelt und einem vordefinierten Katalog entstammt (Numerus Clausus).

Rechtsformentscheidung

Rechtsformen
Die Entscheidung über die Zuordnung einer Rechtsform zu einem Betrieb, die bei Gründung oder Wechsel der Rechtsform getroffen wird.

Regressionsanalyse

Statistik
Ein statistisches Verfahren zur Modellierung einer einseitigen Abhängigkeit einer Zielgröße (Y) von einer Einflussgröße (X) mittels einer Regressionsfunktion (z. B. Regressionsgerade).

Relativer Bezug

Excel
Ein Zellbezug, der sich beim Kopieren einer Formel automatisch an die neue Position anpasst (z.B. A1 wird zu A2).

Ringdiagramm (Donut-Diagramm)

VW 1 – Übungsblatt 3
Eine Variante des Kreisdiagramms mit einer kreisförmigen Öffnung in der Mitte, das sich besonders zur Darstellung von Prozentwerten (z. B. Budgetauslastung) eignet.
Verpflichtungen, die in der Höhe und/oder bzgl. des Zeitpunktes unsicher sind. Beispiele: Pensionsrückstellungen, Risiken aus Rechtsstreitigkeiten.
S13 Begriffe
Materielle, bewegliche Güter, die zum Verkauf bestimmt sind (Abgrenzung zu Dienstleistungen).

Sachziele

Grundlagen
Konkrete Leistungskategorien eines Unternehmens, die sich auf die Erstellung bestimmter Produkte oder Dienstleistungen beziehen.
Alle Kosten, die bei der Herstellung und dem Vertrieb eines Produkts oder einer Dienstleistung im Unternehmen tatsächlich anfallen (Summe aus Einzelkosten und Gemeinkosten).
Die Summe aller Kosten, die für die Herstellung, Verwaltung und den Vertrieb eines Produkts oder einer Dienstleistung anfallen.
Ein Preisnachlass, der dem Kunden gewährt wird, wenn er innerhalb einer kurzen Frist (z. B. 10 Tage) bar oder per Überweisung bezahlt.

Social Collaboration Management

Vorstellung Schwerpunkt Management
Die Steuerung und Optimierung der Zusammenarbeit mittels digitaler sozialer Tools und Plattformen.

Spalte

Excel
Vertikale Anordnung von Zellen in einem Excel-Arbeitsblatt, bezeichnet durch Buchstaben (A, B, C...).

Stakeholder

Grundlagen
Alle Personen und Gruppen, die ein Interesse am Unternehmen haben (Eigentümer, Mitarbeiter, Kunden, Staat).

Statistische Masse

Statistik
Die Gesamtheit aller Merkmalsträger (auch Grundgesamtheit oder Population genannt) mit identischen zeitlichen, räumlichen und sachlichen Kriterien.

Stichprobe

Statistik
Eine nach bestimmten Methoden ausgewählte, repräsentative Teilmenge der Grundgesamtheit.

SUMMEWENN

Excel
Eine mathematische Funktion in Excel, die Zellen addiert, die ein bestimmtes Kriterium erfüllen.
Summiert die Werte in einem Bereich, die mehrere definierte Kriterien gleichzeitig erfüllen.
Eine Suchfunktion in Excel, die senkrecht nach einem Wert in der ersten Spalte einer Matrix sucht und den Wert einer definierten Zelle in derselben Zeile zurückgibt.
T3 Begriffe

Tabellenblatt

Excel
Ein einzelnes Blatt innerhalb einer Excel-Arbeitsmappe, auf dem Daten in Zeilen und Spalten organisiert sind.

Teilhaftung

Rechtsformen
Eine Haftung, die entweder auf das Betriebsvermögen des Unternehmens oder auf eine vorher festgelegte Haft- bzw. Kommanditsumme beschränkt ist.

Trennungsprinzip (Kapitalgesellschaften)

Rechtsformen
Das Prinzip, dass Kapitalgesellschaften rechtlich selbstständige Körperschaften sind und die Gesellschafter keine unmittelbaren Rechte am Betriebsvermögen haben, sondern nur an der Kapitalgesellschaft selbst.
U6 Begriffe
Verteilungsschlüssel zur verursachungsgerechten Zuordnung von Kostenstellengemeinkosten auf die einzelnen Kostenstellen (z. B. Quadratmeter für Raumkosten, Mitarbeiterzahl für Kantinenkosten).
Vermögensgegenstände, die nicht dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen. Unterposten: Vorräte, Forderungen aus L. u. L., Kassenbestand.
Teil der Aktiva, der nicht dazu bestimmt ist, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen (z. B. Vorräte, Forderungen, flüssige Mittel).

Unbeschränkte Haftung

Abgabe 02: Rechtsformen (2)
Gesellschafter haften persönlich und unbeschränkt mit ihrem gesamten Geschäfts- und Privatvermögen für Schulden des Unternehmens.

Unternehmen

Grundlagen
Rechtlich-wirtschaftliche Einheit, die auf eigenes Risiko und eigene Rechnung handelt.
Softwarelösungen (z.B. SAP), die betriebliche Prozesse unterstützen und deren Anwendung in BWL 1 & 2 gelehrt wird.
V6 Begriffe
Kosten, die sich mit der Beschäftigung ändern (z. B. Fertigungslöhne, Rohstoffe).

Verschachteltes WENN

VW 1 – Übungsblatt 2
Die Kombination mehrerer WENN-Funktionen ineinander, um mehr als zwei Entscheidungszweige (z. B. Notenstufen A, B, C, D) abzubilden.
Die Semester 3 bis 5, in denen Studierende sich auf ihren Schwerpunkt spezialisieren und aus Vertiefungs-, Wahlpflicht- und überfachlichen Pools wählen (90 Creditpoints).
Eine Auswahl an Modulen, aus denen Studierende des jeweiligen Schwerpunkts ihre spezifischen Vertiefungen wählen (z.B. vier Module à 6 CrP für 24 CrP im Schwerpunkt Management).
Ein spezifisches, projektorientiertes Modul im Vertiefungspool im Umfang von 6 Creditpoints (CrP).

Vollhaftung

Rechtsformen
Die unbeschränkte persönliche, gesamtschuldnerische und solidarische Haftung der Gesellschafter mit ihrem gesamten Privatvermögen.
W2 Begriffe
Selbstständige Entscheidungs- und Handlungseinheiten in einer Volkswirtschaft. Man unterscheidet Konsumtionswirtschaften (Haushalte) und Produktionswirtschaften (Betriebe).

WVERWEIS

Excel
Eine Suchfunktion, die einen Wert in der obersten Zeile einer Tabelle sucht und einen Wert in der gleichen Spalte aus einer anderen Zeile zurückgibt.
Z5 Begriffe
Zählt die Anzahl der Zellen in einem Bereich, die mehrere definierte Kriterien gleichzeitig erfüllen.

Zeile

Excel
Horizontale Anordnung von Zellen in einem Excel-Arbeitsblatt, nummeriert (1, 2, 3...).

Zeile / Spalte tauschen

VW 1 – Übungsblatt 3
Eine Excel-Funktion zur Achsenmanipulation in Diagrammen, bei der die Kategorien der X-Achse mit den Datenreihen der Legende vertauscht werden.

Zellbezug

Excel
Die Adresse einer Zelle, bestehend aus Spaltenbuchstabe und Zeilennummer (z.B. A1). Sie identifiziert die Position einer Zelle im Arbeitsblatt.

Zelle

Excel
Die kleinste Einheit in einem Excel-Arbeitsblatt, definiert durch die Kreuzung einer Spalte und einer Zeile, z.B. A1.
#2 Begriffe

Ökonomisches Prinzip

Grundlagen
Verhältnis zwischen Einsatz (Input) und Ergebnis (Output) — Minimal- oder Maximalprinzip.
Module aus fachfremden Bereichen wie Sprachen, Recht oder Soft Skills, die zur Persönlichkeitsentwicklung beitragen.