THM Notes
BWL 1
VorlesungSoSe 26OrganisationÜberblick

BWL 1 – Organisatorisches

25. März 2026BWL 1
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Zusammenfassung

Diese Vorlesung gibt eine organisatorische Einführung in das Modul "BWL1: Grundlagen und Unternehmenssoftware" an der THM Gießen. Sie skizziert die Lernziele, den modularen Aufbau mit Vorlesung, BWL-, Excel- und SAP-Praktika sowie einem BWL-Planspiel. Des Weiteren werden das Lehr- und Lernkonzept, klausurrelevante Leistungen, Abgabefristen für Übungen, Verhaltensregeln im Hörsaal, der Einsatz interaktiver Tools wie particify, sowie alle Kommunikationskanäle und empfohlenen Lernmaterialien detailliert vorgestellt. Das Modul legt großen Wert auf die Verknüpfung von Theorie und praxisorientierter Softwareanwendung.

Schlüsselbegriffe

BWL1: Grundlagen und Unternehmenssoftware
Der vollständige Titel des Moduls, welches die Basis der Betriebswirtschaftslehre und den Einsatz von Unternehmenssoftware behandelt.
BWL-Planspiel
Ein spielerisches Element im Modul, das betriebswirtschaftliche Wirkzusammenhänge simuliert und Teams im Wettbewerb miteinander agieren lässt.
SAP/S4 Hana
Die beispielhaft angewendete, weit verbreitete komplexe Standardsoftware zur Unterstützung betrieblicher Abläufe in Unternehmen.
particify
Ein Audience-Response-System (an der THM entwickelt) zur Durchführung interaktiver Verständnisfragen und anonymer Umfragen während der Vorlesung.
Moodle
Die zentrale Lernplattform und Kommunikationskanal für den Kurs, auf der Aufgaben, Skripte, Termine und Abgabefristen bereitgestellt werden.
Anwesenheitspflicht
Die verbindliche Teilnahme an den Praktika des Moduls, welche eine wichtige Voraussetzung für die Klausur darstellt.
BWL-Abgaben
Wöchentliche Übungsaufgaben, die auf Moodle bereitgestellt und bis Montag 10 Uhr der Folgewoche abgegeben werden müssen, wovon 9 von 10 für das Testat zu bearbeiten sind.
Testat
Die Bestätigung der erfolgreichen Bearbeitung der erforderlichen Übungsleistungen (BWL-Abgaben, Excelübungen, SAP-Fallstudie) als Voraussetzung für die Klausur.
Abschlussklausur
Die schriftliche Prüfung am Ende des Semesters, die 100% der Modulnote ausmacht und verschiedene Leistungsnachweise als Voraussetzung hat.
ERP-System
Enterprise Resource Planning System – Eine integrierte Unternehmenssoftware (wie SAP), die alle Geschäftsprozesse (z.B. Beschaffung, Produktion, Vertrieb, Finanzwesen) miteinander vernetzt.
Betriebswirtschaftliche Rechenmethoden
Methoden zur quantitativen Analyse und Entscheidungsfindung in Unternehmen, deren Anwendung im Modul gelehrt wird.

Kernkonzepte

Lernziele des Moduls BWL1

Info

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls 'BWL1: Grundlagen und Unternehmenssoftware' sollen Studierende in der Lage sein:

  • Ein Unternehmen in seiner grundlegenden Funktionsweise zu verstehen.
  • Sich in betriebswirtschaftlicher Sprache auszudrücken und wichtige Zusammenhänge wiederzugeben.
  • Unternehmenssoftware für betriebliche Aufgabenstellungen anzuwenden.
  • Betriebswirtschaftliches Wissen auf Fallbeispiele zu übertragen.
  • Betriebswirtschaftliche Rechenmethoden korrekt anzuwenden.

Aufbau des Moduls BWL1

Das Modul BWL1 ist modular aufgebaut und kombiniert theoretische Grundlagen mit umfangreichen praktischen Anwendungen. Es besteht aus fünf ineinandergreifenden Komponenten, die durch eine Visualisierung als Puzzle-Teile um eine zentrale Vorlesung dargestellt werden:

  • Vorlesung: Das Herzstück des Moduls, in dem theoretische Grundlagen vermittelt werden.
  • BWL-Praktikum: Bietet die Möglichkeit, Fragen zu BWL-Abgaben zu klären, Feedback zu erhalten und sich auf Klausuraufgaben vorzubereiten.
  • Excel-Praktikum: Fokus auf den praktischen Einsatz von Excel für betriebswirtschaftliche Fragestellungen.
  • SAP-Praktikum: Einführung in die Anwendung der komplexen Standardsoftware SAP/S4 Hana.
  • BWL-Planspiel: Ein interaktives Element, das spielerisch betriebswirtschaftliche Wirkzusammenhänge vermittelt.
Tipp

Stellen Sie sich den Aufbau von BWL1 wie ein Puzzle vor: Die Vorlesung ist der Rahmen, und die Praktika (BWL, Excel, SAP, Planspiel) sind die einzelnen Teile, die zusammen ein vollständiges Bild des Moduls ergeben und die Theorie mit der Praxis verbinden.

Lehr- und Lernkonzept

Das didaktische Konzept von BWL1 basiert auf einer Mischung aus Theorievermittlung, interaktiven Übungen und praxisorientiertem Softwareeinsatz:

  • Theorie und Grundlagen: Werden in der Vorlesung zu BWL-Themen vermittelt.
  • Aktives Lernen ('Selbst machen'):
    • Hörsaalübungen zur direkten Anwendung des Gelernten.
    • Interaktive Lehre mittels des Audience-Response-Systems particify für Verständnisfragen.
    • Begleitende BWL-Abgaben zur Vertiefung der Vorlesungsinhalte.
  • Spielerisch und interaktiv:
    • Planspiel zu BWL, um komplexe Zusammenhänge erfahrbar zu machen.
    • Exemplarischer Einsatz von Standard-Software wie SAP.
  • Softwaretools: Integration von Excel und weiteren Tools für betriebswirtschaftliche Fragestellungen.

Detaillierte Modulkomponenten

Vorlesung

Die Vorlesung konzentriert sich auf die theoretischen Grundlagen der wichtigsten BWL-Bereiche.

  • Inhalte: Kennenlernen und Anwenden theoretischer Grundlagen, Fokus auf ausgewählte Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre. Die visuelle Darstellung einer Wortwolke auf Folie 5 zeigt Kernthemen wie 'Organisation', 'Investitionen', 'Finanzierung' und 'Beschaffung' als 'Grundlagen'.
  • Methoden: Maßgeblich sind Rechenmethoden und Grundwissen.
  • Interaktion: Hörsaalfragen über particify und Handy, Hörsaalübungen (Einzelarbeit oder in 2er-Gruppen).

Planspiel-Praktikum

Hier werden betriebswirtschaftliche Wirkzusammenhänge spielerisch erlernt.

  • Charakteristik: Schrittweise Erhöhung der Komplexität bis hin zum Wettbewerb zwischen Teams.
  • Aufgaben: Erstellung von Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen, Cashflow-Analysen.
  • Format: 'Spielen' in Teams am Spielbrett mit Anleitung und Begleitung durch Dozenten und Tutoren. Das Puzzle-Teil auf Folie 6 visualisiert dies mit dem Namen 'BWL-Planspiel' und Darstellungen von Finanz- und Arbeitsmärkten.

BWL-Praktikum

Dieses Praktikum dient als Unterstützung und Vertiefung der Lerninhalte.

  • Funktion: Möglichkeit für Fragen zu BWL-Abgaben, Feedback zu den Abgaben.
  • Vorbereitung: Direkte Vorbereitung auf die Klausuraufgaben.
  • Betreuung: Anleitung und Begleitung durch Dozenten und Tutoren. Das zugehörige Puzzle-Teil auf Folie 7 zeigt Personen und Geld, was die Rolle bei Abgaben und finanziellen Aspekten andeutet.

Excel-Praktikum

Praktische Anwendung von Microsoft Excel für betriebswirtschaftliche Aufgaben. Das Puzzle-Teil auf Folie 8 zeigt das Excel-Logo.

  • Aufgaben: Bearbeiten und Abgeben von Übungsaufgaben zu Excel.
  • Inhalte: Grundlegende Techniken, Formeln und Funktionen, Spezielle Funktionen, Diagramme, Verweise und große Tabellen.
  • Ressource: Ein E-Book „Excel 2019 Grundlagen“ (erwerbbar für 4 Euro) wird empfohlen.

SAP-Praktikum

Einführung in eine führende Unternehmenssoftware. Das Puzzle-Teil auf Folie 9 zeigt den SAP-Schriftzug.

  • Fokus: Anwendung von SAP/S4 Hana zur Unterstützung wichtiger Abläufe und Aufgaben in einem Unternehmen.
  • Systeme: Das ERP-System (Enterprise Resource Planning) steht im Zentrum und vernetzt Bereiche wie Beschaffung, Finanzwesen, Personalwesen, Anlagenwirtschaft, Produktion und Vertrieb. Die Abbildung auf Folie 9 zeigt dies als ein zentrales ERP-System mit sechs verbundenen Geschäftsfeldern, was die integrierte Natur der Software unterstreicht.

Klausurrelevante Leistungen und Regeln

Klausurrelevant

Die Abschlussklausur macht 100% der Modulnote aus. Die folgenden Leistungen sind Voraussetzung für die Klausurteilnahme (Testat):

  • Regelmäßige Teilnahme an der Vorlesung wird empfohlen.
  • Teilnahme an den Praktika (Anwesenheitspflicht).
  • 9 von 10 BWL-Abgaben müssen testiert werden.
    • Abgaben werden wöchentlich spätestens Montags in Moodle bereitgestellt.
    • Wöchentliche Abgabefrist ist Montags 10 Uhr der Folgewoche.
    • Voraussetzung für ein Testat ist die vollständige Bearbeitung des Aufgabenblatts; Fehler in den Lösungen sind für den Lerneffekt okay.
  • Testierte Excelübungen.
  • Erfolgreiche Bearbeitung der SAP-Fallstudie.
Achtung

Beachten Sie die Anwesenheitspflicht in den Praktika und die engen Fristen für die BWL-Abgaben. Ein nicht erworbenes Testat führt zur Nichtzulassung zur Klausur.

Regeln für die Vorlesung

Eine Warntafel auf Folie 12 symbolisiert die Wichtigkeit dieser Regeln:

  • Fragen sind immer erlaubt, gewünscht und nie falsch.
  • Die Vorlesung ist keine Prüfung, es gibt keinen Grund zur Angst.
  • Ruhe im Hörsaal.
  • Stift & Papier für Hörsaalübungen und Notizen sind wertvoll.
  • Smartphones sind ausschließlich für interaktive Multiple-Choice-Fragen über particify erlaubt.
  • Keine Nutzung anderer technischer Geräte während der Vorlesung.

Einsatz von particify für interaktive Lehre

Audience-Response-System
Ein System wie particify, das entwickelt wurde, um die Interaktion im Hörsaal durch Verständnisfragen und Umfragen zu fördern.
  • Funktion: Ermöglicht Verständnisfragen (meist Multiple-Choice) und Umfragen.
  • Merkmale: Absolut anonym und keine Prüfung – dient rein dem Lerneffekt.
  • Zugang: Über https://ars.particify.de/ mittels Smartphone (siehe Hand-Icon auf Folie 13).

Kommunikationskanäle und Erreichbarkeit

  • Zentraler Kanal: Moodle-Kurs und Moodle-Nachrichten für Organisatorisches, Prüfungsrelevantes und Unterlagen. Dies wird durch einen Vogel mit Brief auf Folie 19 visualisiert.
  • Persönlich: Austausch in und am Rande der Vorlesung/Praktika. Zwei strichmännchenartige Figuren auf einer Bank auf Folie 19 stehen für diesen persönlichen Austausch.
  • E-Mail:
    • Vorlesung (Prof. Dr. Armin Wagenknecht): armin.wagenknecht@mni.thm.de
    • Praktika (Dipl. Math. Ingo Nobbers): ingo.nobbers@mni.thm.de
Achtung

Bei E-Mails kann es aufgrund voller Postfächer zu Verzögerungen kommen. Persönlicher Austausch wird daher zusätzlich empfohlen. (Visualisiert durch das Bild auf Folie 20, das eine historische Person zeigt, die auf Schwierigkeiten bei der Erreichbarkeit hinweist.)

Lernmaterialien

Zur Vorbereitung auf die Klausur stehen diverse Materialien zur Verfügung (siehe Bücherstapel auf Folie 17):

  • Skript zur Vorlesung (Folien in Moodle).
  • Eigene Notizen aus der Online-Vorlesung.
  • Übungsaufgaben der Praktika.
  • Empfohlene (elektronische) Bücher (weitere Infos in Moodle, wie auf Folie 18 angemerkt):
    • Hauptlehrbuch: Vahs, D. Einführung in die Betriebswirtschaftslehre (7. Aufl.), Schäffer-Poeschel (als E-Book in der THM-Bibliothek).
    • Ergänzend: Jung, H., Thommen, Achleitner, Vahs, D. (Organisation). Viele dieser Titel sind als E-Books in der THM-Bibliothek verfügbar.
    • Für Excel: 'Excel 2019 Grundlagen' der Leibnitz Universität Hannover (Infos zum Kauf im Moodlekurs).
Tipp

Nutzen Sie die Vielfalt der Lernmaterialien – insbesondere die Übungsaufgaben der Praktika sind eine hervorragende Klausurvorbereitung! Weitere Informationen zu den Büchern finden Sie im Moodle-Kurs.

Lernkarten

Frage

Was ist das übergeordnete Ziel des Moduls BWL1 in Bezug auf Unternehmenssoftware?

Antwort

Die Anwendung von Unternehmenssoftware (z.B. SAP/S4 Hana) für betriebliche Aufgabenstellungen zu beherrschen.

Frage

Welche vier praktischen Komponenten umgeben die Vorlesung im BWL1-Modul?

Antwort

BWL-Praktikum, Excel-Praktikum, SAP-Praktikum und BWL-Planspiel.

Frage

Was ist particify und wofür wird es im BWL1-Modul eingesetzt?

Antwort

Particify ist ein Audience-Response-System der THM. Es wird für anonyme, interaktive Verständnisfragen und Umfragen während der Vorlesung genutzt und ist keine Prüfungsleistung.

Frage

Wie viele BWL-Abgaben müssen mindestens testiert werden, um die Klausurvoraussetzung zu erfüllen?

Antwort

9 von 10 BWL-Abgaben müssen erfolgreich bearbeitet und testiert werden.

Frage

Nennen Sie die Abgabefrist für die wöchentlichen BWL-Abgaben.

Antwort

Montags 10 Uhr der Folgewoche, nachdem die Aufgaben montags auf Moodle bereitgestellt wurden.

Frage

Was ist ein ERP-System und welche Bereiche kann es umfassen?

Antwort

Ein ERP-System (Enterprise Resource Planning) ist eine integrierte Unternehmenssoftware, die alle wichtigen Geschäftsprozesse wie Beschaffung, Produktion, Vertrieb, Finanzwesen, Personalwesen und Anlagenwirtschaft vernetzt.

Frage

Was bedeutet vollständige Bearbeitung für ein Testat bei den BWL-Abgaben?

Antwort

Das Aufgabenblatt muss vollständig bearbeitet sein, um ein Testat zu erhalten. Fehler in den Lösungen sind dabei toleriert, da der Lerneffekt im Vordergrund steht.

Frage

Welche Bedeutung hat die Anwesenheitspflicht in den Praktika für die Klausurzulassung?

Antwort

Die Anwesenheitspflicht in den Praktika ist eine verbindliche Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussklausur. Fehlt diese, kann kein Testat erworben werden.

Übungsfragen