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BWL 1
VorlesungSoSe 2026

07 Beschaffung

01. April 2026BWL 1
Info
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BWL1: Grundlagen und Unternehmens- software
Beschaffung
Lernziele
▪ Sie kennen die wichtigsten Begriffe zur Beschaffung (dem Einkauf) in einem Unternehmen und können diese unterscheiden
▪ Sie verfügen über Grundwissen der strategischen und operativen Beschaffung
▪ Sie können grundlegende Analysen zur Bedarfsermittlung und Materialauswahl selbst durchführen
„Aufgrund der hohen Abhängigkeit vieler Unternehmen von Lieferanten ist die Beschaffung ein Kerngebiet dieser Unternehmen“
Beschaffung
Strategische Operative Lieferanten- Grundlagen Beschaffung Beschaffung Politik
Beschaffung
Grundlagen
Definition Beschaffung
Gegenstand der Beschaffung ist …
▪ bedarfsgerechte Versorgung ▪ mit denjenigen Gütern sicherstellen, ▪ die in die betriebliche Leistungserstellung eingehen
Produktion
▪ Synonym für Beschaffung: Einkauf
Vahs, D.(2015). Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. Stuttgart, Schäffer-Poeschel
Objekte der Beschaffung Oberbegriff ist Material
Werkstoffe sind in 3 Arten unterteilt Für Beschaffung nicht relevant
Waren werden von Für Beschaffung Unternehmen nicht relevant eingekauft wieder verkauft
z.B. Einkauf von Produktionsmaschinen Für Beschaffung z.B. „Einkauf“ von nicht relevant Unternehmensberatern
Vahs, D.(2015). Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. Stuttgart, Schäffer-Poeschel
Unterscheidung von Werkstoffen
„In Erzeugnis „In Erzeugnis „nicht in Erzeugnis drin, Menge drin, Menge nicht drin, werden vorbestimmt“ vorbestimmt“ verbraucht“
Rohstoffe Hilfsstoffe Betriebsstoffe noch nicht in die Wie Rohstoffe aber Produktion eingegangene Sachgüter die in Erzeugnisse Sachgüter, die nicht in eingehen werden Erzeugnisse eingehen werden Menge je Erzeugnis Menge je Erzeugnis Verbrauch unmittelbar genau vorbestimmt ist. nicht genau vorbestimmt oder mittelbar bei Produktion oder Absatz z.B. Elektromotor z.B. Lack zur z.B. Wegwerffilter für eines E-Bikes Rahmenlackierung Schutzmaske der den Hersteller des E-Bikes Lackierer zukauft
Vahs, D.(2015). Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. Stuttgart, Schäffer-Poeschel
Ziele der Beschaffung
Sofort oder innerhalb bestimmter Frist liefern zu können Vahs, D.(2015). Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. Stuttgart, Schäffer-Poeschel
Aufgaben der Beschaffung Entscheidung darüber was nicht selbst produziert sondern eingekauft wird
Mit wie vielen Lieferanten arbeitet man zusammen und wo müssen diese ihren Standort haben?
Wie viel muss man von was einkaufen?
Wieviel muss man von was vorrätig halten?
Nach welchen Regeln bestellt man wann was?
Wie wählt man Lieferanten aus?
Vahs, D.(2015). Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. Stuttgart, Schäffer-Poeschel
Beschaffung
Strategische Grundlagen Beschaffung
Outsourcing-Entscheidungen Entscheidung darüber was nicht selbst produziert sondern eingekauft wird
Mit wie vielen Lieferanten arbeitet man zusammen und wo müssen diese ihren Standort haben?
Wie viel muss man von was einkaufen?
Wieviel muss man von was vorrätig halten?
Nach welchen Regeln bestellt man wann was?
Wie wählt man Lieferanten aus?
Vahs, D.(2015). Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. Stuttgart, Schäffer-Poeschel
Strategische Aspekte der Beschaffung
Make-or-Buy-Entscheidungen Entscheidung darüber ob selbst produziert wird (Insourcing) oder eingekauft (Outsourcing)
▪ Ist abhängig von der strategischen Dimension ▪ Eigene Kompetenzen des eigenen Unternehmens
▪ Die Unterscheidung vom Wettbewerber Abhängigkeit vom Lieferanten
▪ Ist abhängig von der Kostendimension ▪ Qualität der Güter ▪ Kapazitätsmäßige Aspekte ▪ Risikowirtschaftliche Aspekte z.B. Nachfrageschwankungen
Vahs, D.(2015). Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. Stuttgart, Schäffer-Poeschel
Strategische Handlungsoptionen
z.B. ganze Armaturenbretter für Autos
Einfache standardisierte Komponenten
Standort weltweit
Standort des Lieferanten im eigenen Land
Vahs, D.(2015). Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. Stuttgart, Schäffer-Poeschel
Sourcingstrukturen der dt. Automobilindustrie Beschaffungsstrukturen
Vahs, D.(2015). Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. Stuttgart, Schäffer-Poeschel
Beschaffung
Strategische Operative Grundlagen Beschaffung Beschaffung
Bedarfsplanung Entscheidung darüber was nicht selbst produziert sondern eingekauft wird
Wie viel muss man von was einkaufen?
Wieviel muss man von was vorrätig halten?
Nach welchen Regeln bestellt man wann was?
Wie wählt man Lieferanten aus?
Vahs, D.(2015). Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. Stuttgart, Schäffer-Poeschel
Die Bedarfsplanung in der Beschaffung
Für alle zu beschaffenden Güter wird ermittelt,
▪ welche Mengen
▪ zu welchen Zeitpunkten
benötigt werden
Komplexe Aufgabe. Industriegüter bestehen teilweise aus tausenden von Einzelteilen
Vahs, D.(2015). Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. Stuttgart, Schäffer-Poeschel
Unterscheidung nach Bedarfsarten in der Planung Bedarf an zu produzierenden Erzeugnissen, zu beschaffenden Waren
Bedarf an Einzelteilen, Baugruppen
Bedarf an Hilfs- und Betriebsstoff en
 Bruttobedarf: Ohne Berücksichtigung von Lagerbeständen  Nettobedarf: Bruttobedarf – Lagerbestände Vahs, D.(2015). Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. Stuttgart, Schäffer-Poeschel
Klassifikation der zu beschaffenden Güter
Wird auch in anderen Bereichen eingesetzt z.B. im ABC-Analyse Marketing
▪ ABC-Analyse als Priorisierungsmethode bei der Beschaffung
▪ Ziel der Analyse ist die Klassifikation von Gütern nach ▪ der Höhe des Bedarfs oder Hilfreich für die Planung, ▪ des Wertes Im nachfolgenden um sich in der Beschaffung Rechenbeispiel fokussieren zu können. Klassifikation nach Wert „A-Güter“ sind wichtiger als ▪ ABC-Klassifikation B-Güter“ z.B. bei der Kostenoptimierung ▪ A-Güter: 10–20% Menge, 70–80% Wert ▪ B-Güter: 30–40% Menge, 10–20% Wert ▪ C-Güter: 40–60% Menge, 5–10% Wert Vahs, D.(2015). Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. Stuttgart, Schäffer-Poeschel
Rechenbeispiel: ABC-Analyse
Ausgangssituation: Beschaffungsgüter, die benötigten Mengen und die Preise sind gegebenen. Auf dieser Basis soll ABC-Analyse durchgeführt werden.
Beschaffungsmenge Beschaffungspreis Beschaffungsgut [tausend Stück] [EUR] Bleche 12,00 6,00 Getriebe 13,00 5,00 Klebstoff 6,00 3,00 Motorbaugruppe 2,00 190,00 Schrauben 28,00 1,00 Spiegel 2,00 4,50 Steuergeräte 4,00 105,00 Stossdämpfer 4,00 19,50 U-Profile 4,00 5,50 Zahnräder 8,00 3,50
ABC-Analyse - Schritt 1: Beschaffungsvolumen
  1. Schritt: Errechnung des wertmäßigen Beschaffungsvolumens (Wertverbrauch) für jedes Gut Volumen [TEUR] = Menge [Tausend Stück] x Preis [EUR]
    Beschaffungsmenge Beschaffungspreis Beschaffungsvolumen Beschaffungsgut [tausend Stück] [EUR] [TEUR] Bleche 12,00 6,00 72,00 Getriebe 13,00 5,00 65,00 Klebstoff 6,00 3,00 18,00 Motorbaugruppe 2,00 190,00 380,00 Schrauben 28,00 1,00 28,00 Spiegel 2,00 4,50 9,00 Steuergeräte 4,00 105,00 420,00 Stossdämpfer 4,00 19,50 78,00 U-Profile 4,00 5,50 22,00 Zahnräder 8,00 3,50 28,00
    8.000 Stück * 3,5 EUR = 28 TEUR
ABC-Analyse - Schritt 2: Sortieren B.-Volumen
  1. Schritt: Sortieren der Güter nach Beschaffungsvolumen (Wertverbrauch) in absteigender Reihenfolge Sortiert nach absteigendem Wert
    Beschaffungsmenge Beschaffungspreis Beschaffungsvolumen Beschaffungsgut [tausend Stück] [EUR] [TEUR] Steuergeräte 4,00 105,00 420,00 Motorbaugruppe 2,00 190,00 380,00 Stossdämpfer 4,00 19,50 78,00 Bleche 12,00 6,00 72,00 Getriebe 13,00 5,00 65,00 Schrauben 28,00 1,00 28,00 Zahnräder 8,00 3,50 28,00 U-Profile 4,00 5,50 22,00 Klebstoff 6,00 3,00 18,00 Spiegel 2,00 4,50 9,00
ABC-Analyse - Schritt 3: kumuliertes B.-Volumen aufaddiert 3. Schritt: Errechnung des kumulierten Beschaffungsvolumen nach Wert [TEUR] und prozentual [%] Summe Beschaffungs volumen = Kumulierter Anteil 1.120 Kumuliertes am Gesamt- Beschaffungs- Beschaffungs- beschaffungs- Beschaffungsgut volumen volumen [TEUR] volumen [%] Steuergeräte 420,0 420 37,5% Motorbaugruppe 380,0 800 420/1.120 *100 71,4% 420+380 Stossdämpfer 78,0 878 78,4% Bleche 72,0 800+78 950 84,8% Getriebe 65,0 1.015 90,6% Schrauben 28,0 1.043 1.015/1.120 *100 93,1% Zahnräder 28,0 1.071 95,6% U-Profile 22,0 1.093 97,6% Klebstoff 18,0 1.111 99,2% 1.111+9 Spiegel 9,0 1.120 100,0%
ABC-Analyse - Schritt 4: ABC-Klassifikation
  1. Schritt: Klassifikation nach A, B und C-Gütern Grenzen in folgenden Bereichen frei festlegbar: A-Güter: 70–80% Wert B-Güter: 10–20% Wert C-Güter: 5–10% Wert Kumulierter Anteil Kumuliertes am Gesamt- Beschaffungs- Beschaffungs- beschaffungs- Klassifikation Beschaffungsgut volumen volumen [TEUR] volumen [%] A-Güter Steuergeräte 420,0 420 37,5% 2 Güter hier 71,4% Volumen Motorbaugruppe 380,0 800 71,4% B-Güter Stossdämpfer 78,0 878 78,4% 3 Güter hier 19,2% Volumen Bleche 72,0 950 84,8% Getriebe 65,0 1.015 90,6% C-Güter Schrauben 28,0 1.043 93,1% 5 Güter hier 9,4% Volumen Zahnräder 28,0 1.071 95,6% U-Profile 22,0 1.093 97,6% Klebstoff 18,0 1.111 99,2% Spiegel 9,0 1.120 100,0%
Summe %-Volumen A-Güter: 71,4% - 0% = 71,4 % (> 70%; < 80%) Summe %-Volumen B-Güter: 90,6% - 71,4% = 19,2 % (> 10%; < 20%) Summe %-Volumen C-Güter: 100,0% - 90,6% = 9,4 % (> 5%; < 10%)
Bedarfsplanung - Materialbereitstellung
Es gibt zwei Bereitstellungsarten für Material
Bedarfsgesteuerte Materialbereitstellung
Verbrauchsgesteuerte Materialbereitstellung
Bedarfsplanung - Materialbereitstellung
Es gibt zwei Bereitstellungsarten für Material
Bedarfsgesteuerte Materialbereitstellung
Verbrauchsgesteuerte Materialbereitstellung
Bedarfsgesteuerte Materialbereitstellung
▪ Synonyme: Auftragsgetriebene Materialbereitstellung, Programmgebundene Materialbereitstellung
▪ Ableitung von Menge und Zeitpunkt der Bereitstellung aus dem Bedarf übergeordneter Materialien ▪ Im Idealfall keine Lager erforderlich
Anwendung: Insbesondere für ▪ A-Güter und ▪ selektiv für B-Güter mit hohem Wert geeignet
▪ Ermittlung Sekundärbedarf meist deterministisch Vahs, D.(2015). Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. Stuttgart, Schäffer-Poeschel
Deterministische Bedarfsermittlung Unterteile, Komponenten, Einzelteile des Produkts Sekundärbedarfe werden aus ▪ vorhandenen Kundenaufträgen und/oder dem ▪ prognostizierten Absätzen abgeleitet
Erfassungsformen von Sekundärbedarfen:
Stücklisten für Stückgüter
Rezepte für Flüssigkeiten, Gase, Schüttgüter
→ Bedarfsermittlung durch Stücklisten- oder Rezeptauflösung
Vahs, D.(2015). Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. Stuttgart, Schäffer-Poeschel
Erzeugnisgliederung eines Automobils
Vahs, D.(2015). Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. Stuttgart, Schäffer-Poeschel
Rechenbeispiel: Bedarfsermittlung durch Stücklistenauflösung
Was benötigt man in welcher Menge zur Erzeugung eines Autos?
Rechenbeispiel: Bedarfsermittlung durch Stücklistenauflösung
Was benötigt man in welcher Menge zur Erzeugung eines Tuktuk?
Erzeugnis Baugruppe Baugruppe Einzelteil Einzelteil Primärbedarf Sekundärbedarf Sekundärbedarf Sekundärbedarf Sekundärbedarf 4 Radmutter
1 3 1 Rad Felge
Fahrwerk Autorikscha 1 (Tuktuk) Bodengruppe
1 Motor
Rechenbeispiel: Stücklistenauflösung und Bedarfsermittlung
Ein Automobilhersteller hat für den folgenden Monat Bestellungen über 500 Autos eines bestimmten Typs, von denen bereits 40 Autos inklusive Felgen und Radmuttern produziert wurden und auf die Abholung warten. In seinem Lager hat er noch 600 Felgen ohne zugehörige Radmuttern und 4.000 Radmuttern. Je Auto werden 4 Felgen benötigt. Zur Montage einer Felge werden 5 Radmuttern benötigt.
Leiten Sie aus diesen Angaben die Brutto- und Nettobedarfe ab.
Bruttobedarf Nettobedarf Autos Felgen Radmuttern
 Bruttobedarf: Ohne Berücksichtigung von Lagerbeständen  Nettobedarf: Bruttobedarf – Lagerbestände
Rechenbeispiel: Stücklistenauflösung und Bedarfsermittlung
Ein Automobilhersteller hat für den folgenden Monat Bestellungen über 500 Autos eines bestimmten Typs, von denen bereits 40 Autos inklusive Felgen und Radmuttern produziert wurden und auf die Abholung warten. In seinem Lager hat er noch 600 Felgen ohne zugehörige Radmuttern und 4.000 Radmuttern. Je Auto werden 4 Felgen benötigt. Zur Montage einer Felge werden 5 Radmuttern benötigt.
Leiten Sie aus diesen Angaben die Brutto- und Nettobedarfe ab.
Bruttobedarf Nettobedarf Autos (A) 500 A 500 A - 4 A = 460
Felgen (F) 500 A * 4 = 2000 460 A * 4 – 600 F = 1240
Radmuttern (R) 2000 F * 5 = 10000 (460 A * 4 F * 5) – 4000 R = 5200
 Bruttobedarf: Ohne Berücksichtigung von Lagerbeständen  Nettobedarf: Bruttobedarf – Lagerbestände
Bedarfsplanung - Materialbereitstellung
Es gibt zwei Bereitstellungsarten für Material
Bedarfsgesteuerte Materialbereitstellung
Verbrauchsgesteuerte Materialbereitstellung
Verbrauchsgesteuerte Materialbereitstellung
Synonym: Prognosegetriebene Materialbereitstellung
▪ Prognose von Mengen und Zeitpunkten ihrer Bereitstellung auf der Basis von Vergangenheitswerten
▪ Ohne Berücksichtigung der Bedarfe übergeordneter Materialien
▪ Lager als Puffer erforderlich Da durch Prognose nie exakte Materialmenge Anwendung: ▪ Insbesondere für C-Güter ▪ selektiv für B-Güter geeignet, da diese keinen hohen Wert haben
Grund: gelagerte Güter binden Kapital und erhöhen Lagerkosten Vahs, D.(2015). Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. Stuttgart, Schäffer-Poeschel
Beschaffung
Strategische Operative Lieferanten- Grundlagen Beschaffung Beschaffung Politik
Lieferantenpolitik Hat strategische und operative Aspekte Entscheidung darüber was nicht selbst produziert sondern eingekauft wird
Wie viel muss man von was einkaufen?
Wieviel muss man von was vorrätig halten?
Nach welchen Regeln bestellt man wann was?
Wie wählt man Lieferanten aus?
Vahs, D.(2015). Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. Stuttgart, Schäffer-Poeschel
Faktor Lieferantenstruktur
Lieferantenstruktur = Anzahl und räumliche Verteilung der Lieferanten
▪ Struktur hat Einfluss auf Machtverhältnisse Lieferant →Einkäufer
Zur Begrenzung der ▪ Faustformel 60/30/10: Marktmacht von ▪ 60% Hauptlieferant Lieferanten
▪ 30% zweiter Hauptlieferant ▪ 10% Reservelieferant
Vahs, D.(2015). Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. Stuttgart, Schäffer-Poeschel
Marktmacht-Portfolio
Portfolio gibt Hinweis für Strategie in unterschiedlichen Marktsituationen
Vahs, D.(2015). Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. Stuttgart, Schäffer-Poeschel
Praxisfall: Nachhaltigkeit als Lieferantenkriterium

Nachhaltigkeitsbericht der REWE Group 2018 GRI 204: Beschaffung ▪ Ausbau nachhaltigerer Sortimente ein strategisches Hauptziel ▪ Angebotene Produkte und Dienstleistungen in sozialer und ökologischer Hinsicht verbessern und Wertschöpfungsketten insgesamt positiv zu beeinflussen. ▪ Nachhaltigkeit ist ein neben Frische, Qualität und dem Preis ein zunehmend wichtiges Entscheidungskriterium im Einkaufsprozess. ▪ Gestaltung nachhaltiger Sortimente durch Definition von Leitlinien und nachhaltigere Beschaffung von Rohstoffen

ökologische und soziale Lieferantenbewertung ▪ GRI 308: Ökologische Lieferantenbewertung ▪ GRI 414: Soziale Lieferantenbewertung http://rewe-group-nachhaltigkeitsbericht.de/2018/sites/default/files/pdfs /rewe_group-nachhaltigkeitsbericht_nach_gri-standards_2018.pdf (Zugriff 17.6.20)
Praxisfall: Soziale und ökologische Lieferantenbewertung ▪ Leitlinie für nachhaltiges Wirtschaften ▪ Nachhaltigkeitsstrategie in 4 Säulen: Grüne Produkte, Energie, Klima und Umwelt; Mitarbeiter; Gesellschaftliches Engagement
▪ Richtlinien zu Lieferketten (GRI 308, 414..): u.a. Lieferkettenmanagement mit Leitlinien für Lieferanten zu Teerzeugung, Prävention Kinderarbeit …
Ingredient Branding - Machtstrategie Lieferanten Dienstleistung
Ingredient Branding Sachgüter Services Ingredient Branding Vollbild anzeigen
Qualitätssiegel SGS INSTITUT FRESENIUS
Qualitätskontrolle Bezahlung
„Ingredient Branding umfasst die marktübergreifende Markenpolitik für eine Produktkomponente, die zumindest wesentlicher Bestandteil des Endprodukts wird, im letzteren aber [eingeht] und für die Abnehmer auf nachfolgenden Stufen unsichtbar bleibt“. (Kleinalten-Kamp/Rudolph 1999) Nicht mehr offen erkennbar
Lieferantenbeurteilung
Bewertung eines Unternehmens als Geschäftspartner zur Lieferung von Leistungen
Zweck: ▪ Entwicklung einer Lieferantenstruktur ▪ Angebotsvergleich
Beurteilungszeitpunkte: ▪ Routineintervall ▪ Produktänderungen ▪ Lieferantenwechsel ▪ Einführung neuer Produkte Bildquelle:https://www.dgbrechtsschutz.de/fileadmin/media/0_2015_Media_Neu/Themen/Bewertung/Fotolia_109214148_M_zugeschn.jpg
Kriterien zur Lieferantenbeurteilung (1)
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Kriterien zur Lieferantenbeurteilung (2)
Vahs, D.(2015). Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. Stuttgart, Schäffer-Poeschel
Angebotsvergleich - Kriterien
Einkaufspreis Qualität
Folgekosten (Lizenzen, …) Lieferanten- Beurteilung Lieferkonditionen
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